5 Jahre Fukushima

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Vor 5 Jahren, am 11. März 2011 erschütterten die Bilder aus Fukushima die Welt.

Mehr als 18.000 Menschen verloren durch Erdbeben und Tsunami ihr Leben, 160.000 mussten aufgrund der radioaktiven Verseuchung evakuiert werden. Bis heute sind weite Landesteile hoch verstrahlt. Greenpeace-Messungen beweisen, dass die Belastung den international zulässigen Grenzwert oftmals um das Zehnfache überschreitet – selbst an Stellen, wo kontaminierte Erde großflächig abgetragen wurde.

Die Zahl der Krebserkrankungen in der Präfektur Fukushima ist seit dem Atomunglück deutlich gestiegen.

Die Lage im havarierten Atomkraftwerk bleibt kritisch. Permanent müssen die Reaktoren mit Wasser gekühlt werden, das anschließend – radioaktiv verseucht – in Tanks auf dem AKW-Gelände lagert oder ungefiltert in den Pazifik fließt. Die dauerhafte Sicherung und der Rückbau der Atomruine stellt selbst die erfahrensten Fachleute vor bisher ungelöste Probleme. Doch nach dem Willen von Premierminister Shinzo Abe sollen die evakuierten Bewohner 2017 in weiter hoch kontaminierte Regionen zurückkehren.

Eine gestrige Demonstration durch die Kieler Stadt hat an die furchtbaren Ereignisse erinnert und forderte einen sofortigen Atomausstieg. Auch Greenpeace Kiel war vor Ort und hat über die Gefahren von Atomkraft informiert.

Weitere Informationen gibt es auf der hier.