Die Klimaschutzstadt Kiel 2015

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Samstag, 26.09.15 - Der Umsteiger am Kieler Hauptbahnhof, ein überdachter, verschließbarer Fahrradstellplatz, feierte am Samstag sein fünfjähriges Jubiläum. Diesen Anlass nutzte Greenpeace Kiel, zeigte eine Ausstellung über regenerative Energien und diskutierte mit Ausstellern, dem Amt für Umweltschutz und Besuchern über kommunale Klimaschutzprojekte. Mit von der Partie war der Verein Bürger-Energie-Kiel e.V., der Fragen zu Energiegenossenschaften und regenerative Energieanlagen beantworten konnte. "Jeder kann im Alltag durch verantwortungsbewusstem Umgang mit Energie den Klimawandel positiv beeinflussen. Das ist sogar ein Mehrgewinn an Lebensqualität, wenn immer weniger fossile Brennstoffe verbraucht werden", so Erna Lange, Klima- und Energie-Ansprechperson bei Greenpeace Kiel.

2004 ist die Stadt Kiel freiweillig dem Klima-Bündnis „Alianza del Clima“ beigetreten und hat sich damit verpflichtet,
- alle fünf Jahre die CO2 Emissionen um 10 % zu senken
- die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 zu halbieren (Basisjahr 1990)
- tropische Regenwälder zu schützen und auf Tropenholznutzung zu verzichten.

2014 bestätigte die europäische Union mit der Verleihung der Auszeichnung „European Energy Award in Gold“, dass die Stadt Kiel den kommunalen Klimaschutz vorbildlich umsetzt.

Einige Fragen sind bei der Recherche von Greenpeace Kiel jedoch noch offen geblieben. Wieviel CO2 Emissionen hat die Stadt Kiel bislang einsparen können? Welche Klimaschutzprojekte wurden erfolgreich abgeschlossen und wofür wurde die Klimaschutzstadt mit der Farbe gold ausgezeichnet?

In den kommenden Monaten möchte Greenpeace Kiel die Diskussion über die kommunale Energiewende anregen, Klimaschutzprojekte aus der Stadt vorstellen und Antworten auf bislang offene Fragen präsentieren.

Interessieren Sie sich für weitere Informationen über regenerative Energien, den Klimaschutz und den Greenpeace Forderungen? Broschüren, Fact Sheets und Artikel finden Sie hier.