Filmvorführung: Black Ice

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Als das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise im Herbst 2013 auslief, um gegen die ersten Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren, konnte das Team an Bord nicht ahnen, was sie erwartete: Von russischen Spezialtruppen mit Waffengewalt festgenommen, machte die Besatzung als Arctic30 über Nacht weltweit Schlagzeilen – mit der Aussicht auf 15 Jahre in einem russischen Gefängnis standen sie plötzlich im Zentrum einer bitteren internationalen Auseinandersetzung.

Ein ähnlicher Protest bei derselben Ölplattform war im Vorjahr ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Doch diesmal war alles anders und die Ereignisse im arktischen Meer und das Schicksal der Arctic30 schockierten die Weltöffentlichkeit. Mit einer Rücksichtslosigkeit wie sie seit mindestens einem Vierteljahrhundert keine Regierung gegenüber einer NGO an den Tag gelegt hatte und unter den Augen der Weltöffentlichkeit beschuldigte Russland die Schiffsbesatzung aus 18 verschiedenen Ländern der Piraterei und des Rowdytums.

Die Arctic30 wurden von den Medien bald mit politischen Gefangenen wie Pussy Riot und Michail Chodorkowski verglichen. Doch auch die monatelange Gefangenschaft konnte ihrer Entschlossenheit, die Ölbohrungen in der Arktis um jeden Preis zu verhindern, nichts anhaben.

‘Black Ice’ erzählt die Geschichte der ‘Arctic30’ vom Moment ihres Aufbruchs in die Arktis über den Protest bei der umstrittenen Ölplattform Prirazlomnaya bis zu ihrer Verhaftung, ihrer Gefangenschaft und den darauffolgenden Ereignissen mit nie zuvor gesehenen Aufnahmen und Einblick hinter die Kulissen.

Alle Informationen zur Filmvorführung finden Sie hier.

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