PARK(ing) DAY Kiel

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Stadtraum besser nutzen, Verkehrssicherheit und Lebensqualität erhöhen & Lärm und Staus reduzieren!

Wir waren mit dabei beim PARK(ING) DAY in Kiel!

Einmal im Jahr sprießt Leben aus den ansonsten zugestellten Parkbuchten der Kieler Innenstadt: wir und auch viele andere Menschen überlegen sich am Park(ing) Day, wie urbaner Raum anders und vor allen Dingen besser genutzt werden könnte.
Denn durch eine effizientere Ausrichtung der Mobilität wären mehr Gehwege, Radfahrbahnen, ein schnellerer ÖPNV und (grüne!) Parkflächen möglich...und vielleicht sogar Platz für das ein oder andere Sofa ;-).

Deshalb fordert Greenpeace eine neue Ausrichtung der Mobilität: die Förderung effizienterer Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus oder Bahn & die Umstellung auf Elektrofahrzeuge, wo PKWs wirklich nötig sind.

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Der Schlüssel zu Klima- und Gesundheitsschutz sowie insgesamt einer Erhöhung der Lebensqualität durch beispielsweise mehr Raum, höhere Verkehrssicherheit, weniger Lärm und Staus liegt in einer neuen Ausrichtung der Mobilität. Nur so können wir die Verkehrssicherheit erhöhen, Staus vermeiden, Lärm reduzieren und den Stadtraum besser nutzen: Deutschland braucht eine grundlegende Verkehrswende - und das so schnell wie möglich.
Das bedeutet vor allem auch, dass die Tage des Verbrennungsmotors gezählt sind. Damit wir im Jahr 2035 CO2-frei von A nach B kommen, darf es schon ab 2025 keine Neuzulassungen für Autos mit Verbrennungsmotor mehr geben. Eine bloße Umstellung auf Autos mit Elektroantrieb reicht allerdings nicht aus. Wir müssen dort, wo es möglich ist, Personen- und Güterverkehr reduzieren und auf effizientere Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Fahrrad umsteigen.

Emissionsfreier Verkehr im Jahr 2035 kann dann unter anderem so aussehen:

  • Radverkehr, ÖPNV und Sharing-Angebote sowie Bus und Bahn im Fernverkehr sind so attraktiv und gut ausgebaut, dass Menschen umsteigen - vom eigenen Auto auf Fahrrad, Bus, Bahn & Co.
     
  • Jene Autos, die etwa in ländlichen Gegenden nicht durch oben genannte Mobilitätsangebote ersetzt werden können, sind elektrisch unterwegs und werden ausschließlich durch Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben.
     
  • Der Transport von Gütern wird in großen Teilen auf die Schiene verlagert. Auf der Straße sorgen Oberleitungen für den elektrischen Antrieb von Lastkraftwagen. Wo dies nicht möglich ist, werden synthetische Kraftstoffe aus erneuerbarem Strom eingesetzt.